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Case Study · Top Management und (Führungs)Kulturentwicklung

Von Führung zu gelebten Führungswerten 

Co-kreativ und dialogisch entwickelt, im Alltag verankert.
Branche · Energie und Infrastruktur
1Führungsverständnis

mit 5 Führungswerten

10Führungskräfte
im Top Management
60Führungskräfte
Ebene 2 

Herausforderung

Wachstum, Komplexität, neue Anforderungen und individuelle Führungslinien. 10 Führungskräfte im Top-Management, 10 Definitionen von Führung und 60 Führungskräfte darunter. Delegation nach oben war der Standard. Hilfreiche Konsequenz blieb mitunter aus. Das Ziel: Entwicklung einer geteilten Vorstellung von Führung zur Gestaltung der Organisation.
  • Keine gemeinsame Definition von Führung
  • Delegation nach oben statt aktiver Verantwortung
  • Widersprüchliches Führungsverhalten in kritischen Situationen
  • Führungskräfteentwicklung ohne verbindliche Wertebasis

Vorgehen

1

Wertearbeit im Dialog – nicht im Konsens

Werte-Workshops, Kamindialoge und Sounding Boards machten Unterschiede sichtbar – und gestaltbar.
2

Beteiligung als Haltung verankern

Ein co-kreativer Prozess mit über 60 Beteiligten – vom Teamleiter bis zum Top-Management, das mit Vetorecht einbezogen war.
3

Crossfunktionale Finalisierung

Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen verdichteten Ergebnisse zu einem konsistenten Führungsverständnis.
4

Integration in Führungspraxis

Die Prinzipien wurden in Entwicklungsprogramme und Trainings eingebettet – von der Gesprächsführung bis zur Entscheidungskultur.
5

Von Powerpoint zu Haltung

Die entstandene „Führungswerte“ wurde nicht als Poster aufgehängt – sondern als Werkzeug in Entscheidungen übersetzt.
6

Kommunikation über alle Kanäle

Video-Statements, Dialogkartensets und Mitarbeitermedien machten die Werte sichtbar – und anschlussfähig im Alltag.

Ein Prozess der Haltung und Zusammenarbeit fördert.

changestudio_case study_führungsverständnis

Ergebnisse

100%
Sichtbarkeit in Entscheidungen - Die Werte wurden bei Entscheidungen explizit benannt.
10Top Manager
wurden ansprechbar, einschätzbar für Führungskräfte wie Mitarbeitende.
100%
Integration in Führungsinstrumente, wie Feedback-, Ziel- und Entwicklungsgespräche. Verbindlich, erkennbar, wirksam.

Learnings

Führungswerte entfalten erst dann Wirkung, wenn sie gemeinsam entwickelt, konsequent übersetzt und im Alltag erlebt werden. Ein Workshop allein ändert nichts – Haltung entsteht durch Relevanz, Wiederholung und Verantwortung.
  • Echte Beteiligung statt Alibi-Workshops
  • Crossfunktionale Verdichtung für maximale Anschlussfähigkeit
  • Integration in reale Führungssituationen – nicht als Zusatz, sondern als Stärkung für Haltung

FAQ

Wie entwickelt man ein gemeinsames Führungsverständnis?+
Durch einen moderierten, co-kreativen und dialogischen Prozess mit klarer Struktur, echter Beteiligung und konsequenter Übersetzung in den Führungsalltag – wie z. B. mit Werteworkshops, Sounding Boards und realen Entscheidungssituationen.
Was bringt ein Führungsverständnis einer Organisation konkret?+
Ein Führungsverständnis schafft gemeinsame Sprache, Orientierung und Entscheidungssicherheit – besonders in komplexen, konfliktbehafteten oder wachstumsgetriebenen Situationen.
Wie wird aus abstrakten Führungswerten konkrete Praxis?+
Indem Werte in alltägliche Führungsinstrumente integriert werden – z. B. in Feedbackgespräche, Entscheidungsprozesse oder Trainingsformate mit echten Fällen aus dem Unternehmen.
Wie lange dauert ein Führungskulturprozess wie dieser?+
Prozesse dieser Art dauern in der Regel mehrere Monate in punktuellen Formaten parallel zum Tagesgeschäft – je nach Tiefe, Beteiligungsgrad und gewünschtem Integrationstiefe (in diesem Fall: Werteentwicklung, Kommunikation, Integration in Systeme und Verhalten).
Wie unterscheidet sich dieser Ansatz von klassischen Leitbildprozessen?+
Leitbilder werden oftmals in kleinen Gruppen entwickelt. In diesem Projekt wurden statt vorgefertigter/vorentwickelter Werte auf dem Papier diese gemeinsam entwickelt, verdichtet und in den Führungsalltag übersetzt – sichtbar, anschlussfähig und getragen vom gesamten System.

Passt dieses Vorgehen zu Ihrer Organisation?

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